Meditation - Pfarre Unterbergern

Kirche Unterbergern
Herzlich willkommen in der Pfarre Unterbergern
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Hörende Herzen verändern die Welt!
 

Ich wünsch dir ein hörendes Herz
eins, das weiß
um die eigenen Grenzen
und um das Angewiesensein auf Hilfe

Ich wünsch dir ein hörendes Herz,
eins, das offen ist
für Gottes Gegenwart
ganz Ohr für Ihn und die Menschen

Ich wünsch dir ein hörendes Herz,
eins, das hört,
was die Anderen bewegt
was sie berührt und belastet

Ich wünsch dir ein hörendes Herz,
eins, das sich berühren lässt
Verantwortung übernimmt
und für Notleidende eintritt

Ich wünsch dir ein hörendes Herz,
eins, das neugierig ist und bereit,
alles Deuten und Bewerten zu lassen
und Außergewöhnliches zu entdecken

Ich wünsch dir ein hörendes Herz,
eins, das ausgerichtet bleibt
auf Gottes Wirklichkeit
empfänglich für Sein Wort und Seinen Ruf

Ich wünsch dir ein hörendes Herz,
eins, das uns hilft
den Schatz im Acker unseres Alltags zu finden –
der Einsatz lohnt sich,
denn hörende Herzen verändern die Welt!

 
(Meditation nach Gedanken von Hannelore Bares)
Meditation

„Wenn wir eins sind, ist Jesus unter uns. Darauf kommt es an. Es ist mehr wert als jeder andere Schatz, den unser Herz besitzen kann: mehr als Mutter, Vater, Geschwister und Kinder. Es zählt mehr als unser Haus, die Arbeit, unser Eigentum, mehr als die Kunstwerke einer großen Stadt wie Rom, mehr als unsere Geschäfte, mehr als die Natur um uns mit ihren Blumen und Wiesen, mit dem Meer und den Sternen; es zählt mehr als unsere Seele.
Man muss Christus Raum geben, ihn in anderen Gliedern wachsen lassen, wie er Träger des Feuers werden. Alle vereinen und in allen den Einen leben lassen! Dann leben wir das Leben, das er uns gibt, Augenblick für Augenblick in der Liebe.
Die Bruderliebe ist ein Grundgebot. Nichts, was wir tun, hat Wert, wenn es nicht von der Liebe zu den Brüdern und Schwestern getragen ist. Denn Gott ist Vater und hat immer und einzig die Kinder im Herzen.“
 
Nach Chiara Lubich (1920-2008)
Österliche Kyrie-Meditation

Mitten im Getriebe der Welt
 In einem stummen Schrei
 Zerreißt dein Sein
Dem Vorhang gleich
 In die Nacht hinein

Dein Leib ganz furchtbar zugericht´
 Meine Seele bricht
Und wandelt sich
 Still in Deinen Tod hinein

 Vorsichtig empfängst du mich
Mein Schmerz wird ganz Dein
 In Deiner Liebe umfangen zu sein
Friede kehrt bei mir ein

In der Morgendämmerung zartem Licht
 Sprichst Du mich
Hauchst mir neues Leben ein
 Verwandelt durch Dein liebendes Sein
                                                  (Irene Fries)
 
unerhört


 
ich will nie auf-hören
dich zu hören
will hin-hören
auf all das un-er-hörte
das ver-hörte
zu hören
zwischen ge-hörtem
dich er-hören
                       ( Irene Fries )
 
hören
hören will ich,
auf das leise
das zart im getöse sich verbirgt
vorsichtig verborgen
zwischen den lauten sorgen
feine töne wirkt;

hören will ich,
auf das un-erhörte
das ungehört verklingt
dessen töne voll leiden schwingt
stumme lieder der herzen singt;

hören will ich,
deine stimme
die mich unablässig spricht
in lebensmelodien voller licht
neue anfänge aufbricht;

hören will ich,
dich
wenn du ein wort sprichst
und die leere und das nichts
plötzlich voller liebe ist
du
                                       ( Irene Fries )
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